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Havelsee News – Die Kleintierzucht stirbt nicht aus

Vater und Sohn bilden eine erfolgreiche Zuchtgemeinschaft. Friedhelm Bredow mit einer preisgekrönten Texas-Taube. Adrian Bredow (r.) mit einem Spitzen-Hahn der Rasse Zwerg-Brahma.

Quelle: Frank Bürstenbinder

Anfangs blieben die Kaninchen unter sich. Später kamen die Geflügelfreunde hinzu. Jetzt feiern die Kleintierzüchter ihr 50-jähriges Jubiläum. Vor der Zukunft muss ihrem Verein nicht bange sein. So alt wird kein Kaninchen. Seit 50 Jahren halten die Fohrder Kleintierzüchter im Verein zusammen. Gefeiert wurde schon im Sommer. Doch erst die große Tierschau in der Ausstellungshalle am Bahnhof machte das Jubiläumsjahr perfekt. Schon am ersten Tag wollten über 70 Besucher die edelsten Kaninchen, stolzesten Hähne und schönsten Tauben der Region sehen. Fleißig wurde gefachsimpelt über Blaue Holicer, Deutsche Wyandotten und Texaner. Gerne weihten die Profis ihre Gäste in die Geheimnisse der Züchtersprache ein. Rund 230 Tiere konnten die Fohrder mit Unterstützung zahlreicher Gastaussteller unter anderem aus Kade, Tremmen und Werder der Öffentlichkeit präsentieren. Was die Kleintierzüchter vereint, ist neben der Freude am Hobby der Erhalt der Rassenvielfalt. „So manche Spezies wäre vergessen oder ausgestorben, würde es nicht Menschen geben, die ihre Freizeit der Nachzucht widmen“, weiß Vereinsvorsitzender Georg Radel. So freuen sich die Fohrder wenn immer wieder neue Mitglieder oder Gastaussteller mit bislang nicht vertretenen Rassen zu ihnen stoßen. Sorgten im vergangenen Jahr Perlhühner für Aufsehen, waren zur Jubiläumsschau die Kalifornier Kaninchen von Barbara Wiechert und die Blauen Holicer Kaninchen von Marlen Wolle aus Kade dicht umlagert. Es war 1968, als der Fohrder Gerhard Trautmann eine Gruppe heimatlos gewordener Kaninchenzüchter um sich scharrte. Der Verein in Pritzerbe hatte sich aufgelöst, dafür starteten die Fohrder einen Neubeginn. Für Ausstellungen wurde der Saal im „Fohrder Eck“ hergerichtet. 1979 stießen die ersten Geflügelzüchter um Fridtjof Müller zu den Kaninchenfreunden. Seither widmen sich die Liebhaber kleiner Tiere unter einem Dach den Kaninchen, Tauben und Hühnern. Dienstältestes Mitglied ist heute Edith Kaiser (80), die seit 1973 dem Verein die Treue hält. Selbst züchtet sie keine Kaninchen mehr. Dafür ist die Tombola, die auf keiner Vereinsschau fehlen darf, bei ihr in guten Händen. Aussteller und Sponsoren sorgen immer dafür, dass jedes Los einen Sachpreis gewinnt. Quelle: MAZ – Hier könnt ihr den ganzen Artikel lesen.

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