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Havelsee News – Der Tresor, der nie geknackt wurde

Der Pritzerber Rathaustresor hat viele Bürgermeister kommen und gehen gesehen. Quelle: JACQUELINE STEINER

Nur Eingeweihte konnten ihn mit zwei Schlüsseln öffnen. Im Rathaustresor lagen einst Geld, geheime Unterlagen und Personalakten. Der Panzerschrank wurde nie geknackt. Jetzt ist seine Zeit vorbei.

Das eiserne Monster hat alle politischen Umbrüche überstanden, sah Bürgermeister kommen und gehen. Angeschafft in Zeiten, als Pritzerbe noch von einem Magistrat regiert wurde, hat der legendäre Rathaustresor wohl jetzt für immer ausgedient. „Die Stadtkasse ist Geschichte, Verschlusssachen waren einmal, und Personalunterlagen befinden sich in der Amtsverwaltung“, erklärt Havelsee-Bürgermeister Günter Noackden Abschied von dem rund 150 Kilogramm schweren Möbelstück. Seit 1979 stand der Tresor, der die Olsenbande entzückt hätte, im Büro von Pritzerbes Ortsvorsteher Thomas Schenk. Dort trifft sich auch der Ortsbeirat zu seinen Sitzungen. Damals musste der kunstvoll verzierte Panzerschrank den Raum wechseln, weil im Rathaus ein Standesamt eingerichtet wurde. Im Zuge der jetzt laufenden Sanierung fiel die Entscheidung das raumgreifende Ungetüm auszurangieren. „Wir wissen noch nicht, was mit dem Tresor passiert. Eigentlich gehört der ins Museum“, meint Bürgermeister Noack. Er kennt das gute Stück schon seit 1984, als er damals als hauptamtlicher Bürgermeister ins Rathaus einzog.Mit dem Tresor, der nie geknackt wurde, sind bei den Modernisierungsarbeiten im Erdgeschoss auch andere Altlasten verschwunden. Ein Heißluftofen aus DDR-Zeiten wurde ebenso abgetragen, wie die Relikte einer alten Telefonanlage. Die nach der Wende installierte Gastherme haben Handwerker durch eine neue Anlage ersetzt. Zwei Räume im Rathaus, die auch dem Besucherverkehr dienen, haben eine zeitgemäße Ausstattung bekommen. Fußboden, Elektrik, Beleuchtung und Wandgestaltung sind neu. Dazu gehört dem Ortsvorsteherbüro auch der benachbarte Raum als Sitz von Revierpolizist Gilbert Christensen. Die bislang düstere Atmosphäre in dem Zimmer, wo der Beamte auch Anzeigen aufnimmt, ist einem modernen Bodenbelag und in Pastelltönen gehaltener Vliestapete gewichen. Hier gibt es den ganzen Artikel! (Quelle MAZ)

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